Jes - Die Java EÜR
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Einstellungen

Im Menü kann unter "Einstellungen" eine Reihe von Dialogen abgerufen werden, die wir teilweise bereits aus dem Projektassistenten kennen:

Programmeinstellungen

Unter "Allgemeine Einstellungen" können Sie folgende Dinge beeinflussen:

  • Sicherungsdateien anlegen
    Ist hier ein Häkchen gesetzt, werden alte Dateien zunächst umbenannt, bevor neuer Inhalt unter diesem Namen gespeichert wird. Dem Dateinamen der alten Datei wird dabei eine Tilde (~) angehängt.
  • Im Internet nach Updates suchen
    Wenn diese Funktion aktiviert ist, sieht Jes bei jedem Programmstart auf der Webseite jes-eur.de nach, ob es eine aktualisierte Version des Programms gibt. Sollte es ein Update geben, wird beim Start des Programms ein Hinweis angezeigt.
  • Länge der Liste zuletzt geöffneter Dateien
    Im Menü finden Sie unter "Daten" das Untermenü "Zuletzt geöffnete Dateien." Die Einstellung legt fest, wie viele Einträge in diesem Untermenü maximal enthalten sein dürfen.
  • Datumsformat
    Wählen Sie hier, welches Darstellungs- und Eingabeformat sie für Datumsangaben bevorzugen.
  • Dateianhänge an Belege zulassen
    Jes bietet seit der Version 0.00.35 die Möglichkeit, gebuchten Belegen Dateien zuzuordnen. Mit dieser Funktion kann man dann bspw. elektronische Rechnungen direkt beim zugehörigen Beleg speichern. Diese Funktion ist allerdings erst dann nutzbar, wenn man die Option Dateianhänge an Belege zulassen aktiviert. Dadurch wird auch der Zugriff auf die Einstellung Warnmeldung anzeigen ab einer Dateigröße von... freigegeben. Überschreitet eine Datei, die Sie an einen Beleg anhängen möchte, die hier eingestellte Grenze, so wird eine Warnmeldung angezeigt. Sie können die Datei dann dennoch an den Beleg anhängen, allerdings verhindert diese Warnschwelle das unbedachte Anhängen sehr großer Dateien.
  • Automatisch speichern nach ... Minuten
    Ist hier ein Wert größer als 0 eingetragen, werden die gerade bearbeiteten Daten spätestens nach Ablauf dieser Anzahl Minuten automatisch gespeichert. Trägt man 0 ein, müssen die Daten stets manuell gespeichert werden. Falls bei dieser Option Existierende Daten überschreiben ausgewählt ist, wird beim automatischen Speicherungsvorgang in die ursprünglich geöffnete Datei geschrieben, deren Dateiname in der Titelleiste des Hauptfensters angezeigt wird. Haben Sie dagegen Nur Wiederherstellungsinformationen sichern ausgewählt, wird das Programm im angegebenen Abstand eine Sicherungsdatei erzeugen, mit der die bis dahin eingegebenen Daten beim nächsten Programmstart wiederhergestellt werden können (z.B. falls das Programm abstürzt). Diese Art der automatischen Speicherung verändert nicht die Datei, aus der die Daten ursprünglich geladen wurden. Erst wenn Sie die normale Funktion zum speichern auswählen (z.B. über das Disketten-Symbol in der Symbolleiste) werden die Daten in die ursprüngliche Datei gespeichert.

Die Einstellungen für die Benutzeroberfläche verändern folgendes:

  • Ist die Option Automatisches Scrollen ausgewählt, wird das Hauptfenster während der Belegeingabe immer so aktualisiert, daß der zuletzt eingegebene Beleg zu sehen ist. D.h. beim Speichern eines Belegs wird - falls notwendig - der angezeigte Monat gewechselt und - falls notwendig - die Tabelle so weit verschoben, daß der gerade gespeicherte Beleg sichtbar wird.
  • Abschreibungen immer mit dem Assistenten bearbeiten bewirkt, daß der Menüpunkt "Abschreibung bearbeiten..." immer das große Fenster des Abschreibungs-Assistenten öffnet. Dort kann man die Parameter aller Abschreibungs-Arten beeinflussen, und man hat stets die tatsächlichen Beträge der aktuellen Einstellungen vor Augen. Wer Jes auf einem kleinen Bildschirm verwendet, sollte diese Option besser abschalten. Man erhält dann immer das Dialogfenster zum Bearbeiten der aktuell eingestellten Abschreibungs-Art bzw. der Sonderabschreibung.
  • Die Erweiterbare Zeitraum-Auswahl für Umsatzsteuer-Berechnung betrifft nur Anwender, bei denen Geschäftsjahr und Umsatzsteuerjahr unterschiedlich sind (z.B. Landwirte). Solche Anwender nutzen Jes ganz normal per Geschäftsjahr (z.B. 1.7.-30.6.), aktivieren aber diese Option. Für die Umsatzsteuerberechnung können Sie dann die Datei mit den Buchungsdaten des vorherigen Geschäftsjahres öffnen, um die Umsatzsteuer z.B. für den Zeitraum 1.1.-31.12. zu berechnen.
  • Im Netbook-Modus versucht das Programm, durch veränderte Plazierung einzelner Fensterelemente Platz zu sparen, so daß die Dialogfenster auch auf kleinen Bildschirmen bedienbar werden.

Die Einstellungen unter "Ansicht" beeinflussen das Erscheinungsbild der Anwendungsfenstet. Momentan kann hier lediglich die Skalierung der Schriftart vergrößert werden, wodurch Text besser lesbar wird. Diese Einstellung funktioniert nicht bei jedem Look&Feel, da manches Look&Feel seine Informationen direkt beim Betriebssystem bezieht (z.B. GTK+). Sehen Sie in diesem Fall in den Einstellungen Ihres Betriebssystems nach.

Unter "Tooltips anzeigen" können Sie auswählen, welche Informationen die Belegtabellen beim Überfahren der einzelnen Bereiche mit dem Mauszeiger anzeigen sollen.

Die "Browser-Einstellungen" legen fest, welchen Browser Jes startet, um das Ergebnis einer Auswertungsfunktion anzuzeigen. Sie haben folgende Einstellungsmöglichkeiten:

  • Den Standardbrowser dieses Systems verwenden
    Mit dieser Einstellung wird die Wahl des Browsers dem Betriebssystem überlassen. Diese Einstellung schlägt bei manchen Konfigurationen fehl. In diesem Fall müssen Sie die zweite Einstellung wählen.
  • Einen anderen Browser verwenden
    Wenn Sie diese Option wählen, können Sie über den "Durchsuchen..."-Knopf die ausführbare Datei des gewünschten Browsers auf der Festplatte suchen und auswählen.

Unter "Belegeingabe" können Sie das Verhalten des Belegeingabedialogs beeinflussen und dadurch an Ihre Bedürfnisse und Gewohnheiten anpassen:

  • Die Datumsvorgabe bei der Belegeingabe steuert, welches Datum voreingestellt ist, wenn sich das Dialoigfenster öffnet. Sie haben die Auswahl zwischen dem aktuellen Datum und dem Datum des jüngsten gebuchten Belegs.
  • Die Standardaktion in der Belegeingabe legt fest, welche Aktion durch das Drücken der Enter- bzw. Return-Taste ausgelöst wird. Die Taste tut entweder nichts - oder sie löst die Aktion "Speichern & weiter" oder "Speichern & schließen" aus.

Die Einstellungen für "Metadaten" geben Ihnen die Möglichkeit, den automatischen Import von Metadaten in einzelnen Formaten ein- und auszuschalten.

Unter "CSV" konnen Sie die Details zur Erzeugung von CSV-Dateien einstellen. CSV-Dateien ("Comma separated values") sind eine einfache Möglichkeit, strukturierte Daten zwischen unterschiedlichen Programmen auszutauschen. Eine CSV-Datei ist eine Textdatei, die pro Zeile einen Datensatz enthält. Die einzelnen Datenfelder werden durch bestimmte Trennzeichen voneinander abgegrenzt, die Werte sind möglicherweise in Anführungszeichen o.ä. eingeschlossen. Eine Adresse könnte in diesem Format also so aussehen:

Max Mustermann,Musterstraße 35,12345 Musterstadt

aber auch so:

"Max Mustermann";"Musterstraße 35";"12345 Musterstadt"

Da bestimmte Programme unter Umständen ein ganz bestimmtes Format erwarten, können Sie das exakte Format von CSV-Dateien, die Jes erzeugt, an dieser Stelle konfigurieren.

Mit den "Diagnose-Einstellungen" kann gezielt nach den Ursachen etwaiger Fehlfunktionen gefahndet werden, außerdem ist es möglich, Probleme zu beheben.

Wird die Protokollierung eingeschaltet (über das Markierungsfeld Protokolldatei erzeugen), so schreibt Jes während des Programmlaufs ein Protokoll in die unter Dateiname angegebene Datei. Die Einstellungen Genauigkeit und Bereich beeinflussen, wie umfangreich die Protokolldatei wird.

Sie brauchen die Protokollierung nur dann einzuschalten, wenn Sie vom Entwickler des Programms dazu aufgefordert werden (oder wenn Sie anderweitig wissen, was Sie tun). Die Protokolldatei enthält in keinem Fall persönliche Informationen, sondern ausschließlich Daten über den Ablauf des Programms und eventuell aufgetretene Fehlerzustände. Wenn sie vom Entwickler gebeten werden, eine Protokolldatei anzufertigen und per E-Mail zuzusenden, können Sie diese vorab überprüfen, denn das Protokoll ist eine einfache Textdatei.

In diesem Bereich können Sie außerdem sogenannte Diagnostische Funktionen freischalten. Ist dieser Schalter gesetzt, erhalten Sie eine Reihe von Zusatzfunktionen im Kontextmenü sowie einen Menüpunkt "Extras" im Hauptmenü. Der Umfang der dort vorhandenen Funktionen kann von Programmversion zu Programmversion variieren. Sie sollten von diesen Funktionen nur dann Gebrauch machen, wenn Sie genau wissen, was Sie tun! Der Autor des Programms übernimmt keinerlei Haftung für verlorengegangene oder beschädigte Daten!

Die Freischaltung der Diagnostischen Funktionen wird im Programm nicht gespeichert. Wird das Programm beendet und neu gestartet, so sind diese Funktionen wieder deaktiviert.

Stammdaten, Steuersätze, Kontenrahmen, Plugins

Diese Menüpunkte zeigen die aus dem Projektassistenten bekannten Dialogfenster nochmals an. Die meisten Dinge können nach dem Beginn der Arbeit mit einem Projekt noch geändert werden. Eine Ausnahme sind Nummer und Typ von Konten, auf die bereits Buchungen erfolgt sind.

Belegbeschreibungen

Im Belegeingabedialog merkt sich das Eingabefeld für die Belegbeschreibung, welche Texte Sie als Beschreibung eingegeben haben. Die maximale Länge dieser Liste von Beschreibungstexten wird hier eingestellt, außerdem können Sie einzelne Texte hinzufügen, löschen oder die Reihenfolge ändern.

Jede Belegbeschreibung hat zusätzlich noch die Einstellung Geschützt. Wenn sie hier ein Häkchen setzen, wird diese Beschreibung niemals aus der Liste gelöscht. Die geschützten Belegbeschreibungen werden immer an den Anfang der Liste sortiert und ändern niemals ihre Position. Fehlt das Häkchen, so kann der betreffende Beschreibungstext aus der Liste gelöscht werden, wenn die Maximalgröße der Liste überschritten wird. Wird ein (nicht geschützter) Beschreibungstext aus der Liste ausgewählt, wandert er in der Liste der (nicht geschützten) Einträge nach oben und ist damit für einge Zeit vor dem Löschen sicher; beim Überschreiten der Maximalgröße der Liste wird immer am Ende gelöscht, d.h. die am längsten nicht verwendeten Einträge werden verworfen.

Belegvorlagen

Mit Belegvorlagen können Sie auf einfache Art und Weise Buchungen automatisieren, die immer wiederkehren. Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie im Kapitel über Belegvorlagen.

Abschreibungseinstellungen

In diesem Einstellungsdialog finden Sie für jeden Abschreibungstyp eine Einstellungsseite. Allen diesen Einstellungsseiten gemeinsam ist die Auswahl des Standard-Buchungskontos. Durch diese Einstellung weiß Jes stets, auf welches Konto die Auflösungsbeträge dieses Abschreibungstyps gebucht werden müssen. Bei einem Beleg mit Abschreibung kann das Buchungskonto aber jederzeit verändert werden; diese Einstellung ist also lediglich eine Arbeitsersparnis beim Erstellen von Abschreibungen.

Die restlichen Einstellungen betreffen in der Regel gesetzliche Vorgaben für den Umfang der Abschreibung. Diese können bei Änderungen der Regularien für Abschreibungen ganz einfach geändert werden.

Look & Feel

Hier können Sie das Aussehen von Jes verändern - ganz nach Geschmack.